Chamerstrasse 44, 6331 Hünenberg
+41 415 111 20

TARGETING-MÖGLICHKEITEN IM ONLINE MARKETING: GOOGLE DISPLAY-NETZWERK

Sie scheuen sich davor, einen beachtlichen Teil Ihren Mediabudgets in Display-Anzeigen zu investieren? Dann sind Sie nicht alleine. Viele Online Marketer scheuen sich davor, Geld in den Bereich Display ausserhalb des Retargeting zu investieren. Im direkten Vergleich mit der Google Search – Kampagne gibt es auch tatsächlich gute Argumente hierfür, da eine Search – Kampagne in den meisten Fällen mehr und vor allem günstiger Conversions generiert. Trotzdem sollte die Möglichkeit der Werbeanzeigen im Google Display-Netzwerk nicht ausser acht gelassen werden. Einerseits, da anhand einer starken und aussagekräftigen Display-Kampagne eine enorme Reichweite erzielt werden kann. Andererseits können mittels Displayanzeigen neue Zielgruppen erschlossen werden, welche sich allenfalls in der Zukunft für das beworbenen Produkt oder die Dienstleistung interessieren werden. Mit den “Targetingmöglichkeiten im Online Marketing” möchten wir Ihnen gerne aufzeigen, auf was Sie beim Targeting im Google Displaynetzwerk achten sollten – damit Sie Ihre bestehende oder auch eine neue Zielgruppe erfolgreich erreichen können. Viel Spass beim Lesen!

Targeting

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten des Targetings im Bereich der Anzeigen im Google Displaynetzwerk: Kontextbasiertes Targeting und zielgruppenbasiertes Targeting. Gerne werden wir Ihnen im Folgende diese zwei Möglichkeiten detaillierter aufzeigen.

Kontextbasiertes Targeting – Wo bewegt sich meine Zielgruppe?

Bei dieser ersten Möglichkeit überlegen Sie sich, wo sich Ihre Zielgruppe aufhält. Sie wählen somit gezielt Webseiten aus, auf denen sich Ihre gewünschte Zielgruppe bewegt. Einerseits können Sie dies über die Auswahl von spezifischen Placements erreichen, andererseits über die Selektion bestimmter Keywords oder aber über bestimmte Themenkategorien. Im Folgenden werde wir nun auf diese einzelnen Varianten eingehen.

Targeting über Placements:

Bei dieser Variante können Sie spezifische Webseiten auswählen, auf denen Ihre Werbebanner erscheinen sollen. Somit können Sie Seiten, welche Ihre potentiellen Kunden regelmässig aufsuchen, gezielt mit Anzeigen bespielen. Mit Hilfe des Planer für Display Werbung können geeignete Domains und Unterseiten zielgerichtet ausgewählt werden – die einzige Voraussetzung ist, dass die Seiten im Portfolio des Google Displaynetzwerks enthalten sein müssen. Wir zeigen Ihnen Beispiele anhand eines Möbelhauses auf. Der folgende Ausschnitt aus Google AdWords zeigt die zum Keywords Einrichtung vorgeschlagenen Domains und Unterseiten, welche mit den entsprechenden Anzeigen bespielt werden sollen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Targeting über Keywords:

Das Targeting über Keywords bildet die Basis der Ausrichtungsoptionen und zeigt sehr grosse Ähnlichkeit mit dem Vorgehen bei Google Search – Kampagnen, wobei die Ausrichtung der Anzeigen durch festgelegte Keywords oder Keyword-Cluster bestimmt wird. Google überprüft anschliessend die Inhalt und das Thema der Webseiten im Display-Netzwerk anhand verschiedener Kriterien, wie beispielsweise der Seitenaufbau, die Sprache und das Linkbuilding und findet daraus passende Anzeigenplätze für Ihre Bannerwerbung. Eines gilt es jedoch zu beachten, wenn Sie Displayanzeigen via Keyword-Targeting schalten möchten: Je grösser das Keyword-Set desto eingeschränkter ist die Ausrichtung der Anzeigen. Ziel des Keyword-Targeting ist somit, Ihre Zielgruppe dort zu erreichen, wo sie sich aufhalten und sie über Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistungen zu informieren.

Targeting über Themen:

Beim Themen-Targeting können Sie verschiedene Themen aus einem vorgefertigten Themenkatalog auswählen. Diese Ausrichtungsoption ist somit nicht nutzerbasiert, sondern nutzt Webseiten als Grundlage. Doch wie funktioniert das Themen-Targeting eigentlich? Nun, Google ordnet Webseiten in definierte Themencluster ein. Diese Kategorien werden als Themen im Katalog aufgelistet und können dann über Google AdWords ausgewählt und einer Kampagne zugeordnet werden.  Ein Thema umfasst dabei ein Set aus Webseiten oder Webseiten-Teilbereichen, die so sehr effizient gemeinsam gebucht werden können. Hintergrund dieser Ausrichtungsoption ist somit die Zuordnung der Partnerseiten zu bestimmten, von Google festgelegten Themen und Unterthemen. Hierfür zeigen wir Ihnen wieder eine mögliche Auswahl an Themen, welche für ein Möbelhaus von Bedeutung sind:

Zielgruppenbasiertes Targeting – Wer ist meine Zielgruppe?

Bei der zweiten Möglichkeit überlegen Sie sich, wer denn eigentlich Ihre Zielgruppe ist. Es wird somit das Nutzerverhalten als Targeting-Kriterium verwendet. Zum einen kann dies via Auswahl spezifischer Interessenskategorien gemacht werden. Zum Anderen mittels Angaben zum Alter und Geschlecht der gewünschten Zielgruppe. Gerne gehen wir auf beide Optionen etwas genauer ein.

Targeting über Interessenskategorien:

Das Targeting nach Interessen basiert auf dem Surfverhalten der Internetnutzer. Besucht ein Nutzer eine Partner-Webseite von Google, so wird die Cookie-ID des Users anhand des Themas der Website eine bestimmte Interessenkategorie zugeordnet. Diese von Google vordefinierten Kategorien können anschliessend im Google AdWords bei der Erstellung einer Display-Kampagne ausgewählt werden. Wie Sie sehen, ist das interessenbasierte Targeting eng mit der themenbezognen Ausrichtung verwandt. Der Unterschied ist jedoch, dass die Ausrichtung nicht auf Webseiten basiert, wie dies beim Themen-Targeting der Fall ist, sondern auf Zielgruppen. Mit Hilfe des interessenbezogenen Targetings können Nutzer somit anhand ihrer Interessen angesprochen werden. Für das Möbelhaus könnte das Targeting über Interessenskategorien so aussehen:

Targeting über Alter und Geschlecht (demographische Ausrichtung):

Zusätzlich zu den zuvor beschriebenen Ausrichtungen ist es möglich, Banneranzeigen durch demographische Merkmale einzuschränken. Dazu gehört das Geschlecht und das Alter der User. Somit erhalten Sie die Möglichkeit, Ihre Zielgruppe sehr genau zu bestimmen, wie beispielsweise nur Frauen zwischen 25 und 40 Jahren. Weitere Altersgruppen sowie das andere Geschlecht können dabei ausgeschlossen werden. Darüber hinaus können CPCs, Anzeigenformate und die Ansprache der Nutzer in den verschiedenen Alter- und Geschlechtergruppen individuell angepasst werden. Die demographische Ausrichtung eignet sich besonders zum Verfeinern der anderen Targetingoptionen. Aus diesem Grund empfehlen wir, die demographische Ausrichtung in Kombination mit den restlichen Targetingoptionen zu verwenden.

Wie Sie sehen, bietet Ihnen Google nebst dem Retargeting weitere vielversprechende Möglichkeiten, wie Sie mit Ihren Banneranzeigen Ihre Zielgruppe via Display-Netzwerk effektiv erreichen können. Wichtig dabei ist, dass Sie genügend Kenntnisse darüber haben, wer überhaupt Ihre Zielgruppe ist und wo sich Ihre Zielgruppe online aufhält und bewegt. Sobald dies der Fall ist, heisst es für Sie: ausprobieren, evaluieren und optimieren. Damit Ihre Displaykampagne ein Erfolg wird, geben wir Ihnen gerne noch zwei Tipps mit auf den Weg: Sie sollten unbedingt verschiedene Ausrichtungsoptionen kombiniert anwenden und nicht etwa nur eine Targetingmöglichkeit verwenden – erstellen Sie zum Beispiel für jede Targetingoption eine eigene Anzeigengruppe. Zudem empfehlen wir Ihnen Kampagnenausschlüsse vorzunehmen, damit Streuverluste bereits im Voraus minimiert werden können.

Sie möchten weitere Tipps und Tricks von uns? Oder Sie haben offene Fragen oder Unklarheiten? Melden Sie sich gerne bei uns! Wir freuen uns bereits jetzt, Ihnen in zwei Wochen mehr über die Targetingmöglichkeiten bei der Google Search – Kampagne zu berichten. Bis dahin wünsche wie Ihnen ein bärenstarkes Lesevergnügen!

17. January 2017

Hinterlassen Sie ein Kommentar


Moritz dwb AG die wanderbienen

Kerstin Gärtner Senior Geomarketing Consultant
Kontaktieren Sie unsere Spezialistin.
+41 41 511 10 17

Peter Hartmann Inhaber
Kontaktieren Sie unseren Spezialisten.
+41 41 511 10 15

Christiane C. Okonek Senior Data Scientist
Kontaktieren Sie unsere Spezialistin.
+41 41 511 10 12

Simon Wiesmann Data Scientist
Kontaktieren Sie unseren Spezialisten.
+41 41 511 10 19

Patrick Grütter Data Scientist
Kontaktieren Sie unseren Spezialisten.
+41 41 511 10 14

Patricia Feubli Senior Data Scientist
Kontaktieren Sie unsere Spezialistin.
+41 41 511 10 16