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CONTENT ARCHITEKTUR VON BLOGS: TOPIC CLUSTER & PILLAR-PAGES

Pillar-Pages und Content-Cluster sind ein Weg zum Organisieren von Content für Blogs und Websites. Diese Strategie hilft nachhaltig bessere Rankings in Suchmaschinen zu erzielen und räumt Keywords weniger Gewicht in der initialen Content-Planung ein. Diese sind jedoch weiterhin nicht unwichtig. Erfahren Sie, wie Sie Ihren Content organisieren sollten, um für die Zukunft gerüstet zu sein und welche Methodiken Sie dabei einsetzen sollten.

Auswirkungen der Content-Architektur auf SEO

Um zu verstehen wie Content heutzutage zu strukturieren ist, sollten Sie sich in die Schuhe einer Suchmaschine versetzen. Google versteht zusammenhängende Themen heutzutage extrem gut. Der Algorithmus sucht nicht mehr einfach nur nach Keywords, sondern versucht die Suchanfrage am besten für den Nutzer zu beantworten. Im ersten Schritt entscheidet Google bei einer Suchanfrage erst einmal, in welcher Form diese am besten zu beantworten ist. Häufig ist es eben nicht mehr eine klassische Liste von 10 Links.
Zeitgleich gewichtet Google auch nicht mehr klassisch auf einfache Art und Weise anhand von Backlinks und Keywords, ob ein Ergebnis relevant ist und hoch platziert wird. Google vergibt Websites ein gewisses Mass an Autorität für verschiedene Themen. Dabei werden vor allem Websites bevorzugt, die Themen in einer gewissen Tiefe behandeln. Wenn ein Thema also umfangreich behandelt wird, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Websites auch mit Keywords in diesem Themenfeld gute Rankings erzielen werden.

Was sind Pillar Pages und Content-Cluster?

Um den Anforderungen von Google gerecht zu werden, setzt HubSpot seit 2017 auf das Prinzip von Content-Clustern und Pillar-Pages und bietet Tools, um nach diesem Prinzip Content zu planen. Dieses Prinzip ist übrigens nicht neu. Bereits 2006 diskutierte problogger das Erstellen von Pillar-Pages und dessen Wirkung.

Eine Pillar-Page ist meist eine Landingpage, die sich einem dedizierten „Thema“ widmet (hierfür später noch Beispiele). Der Content-Cluster hingegen besteht aus mehreren Artikeln bzw. Unterseiten zu diesem Thema, wovon die Pillar-Page ein Teil ist. Themen für die Cluster sollten im ersten Schritt übrigens unabhängig von Keyword-Recherchen erstellt werden. Hier sollte logisch, mit der Userexperience im Fokus unterteilt werden.

Die Pillar-Page sollte von allen Seiten bzw. Artikeln innerhalb des Clusters verlinkt werden. Diese sollten sich natürlich auch gegenseitig verlinken, insofern es Sinn ergibt und Nutzern Mehrwert bringt.

Wie sollte eine geeignete Pilar-Page aussehen?

Die Pillar-Page ist häufig eine Landingpage, die verschiedene Ziele haben kann – bspw. Newsletter Abonnenten oder Käufer zu generieren. Wichtig ist, dass die Qualität der Pillar-Page so hoch wie möglich ist.

Gute Beispiele für Pillar-Pages sind häufig Tools. Vor allem, weil diese häufig “Evergreen” sind und damit nicht mit der Zeit an Relevanz verlieren. Auch umfängliche Ressourcen wie eBooks, Checklisten o. Ä. können als Pillar-Page eingesetzt werden.

Ein weiterer grosser Vorteil der Pillar-Pages ist das natürliche Anziehen von Backlinks. Wenn Pillar-Pages einzigartig sind und genügend Qualität aufweisen, so ist die Chance sehr gross, dass diese auch automatisch Backlinks generieren werden. Hierdurch wird die Autorität des Themenclusters sowie auch der gesamten Website gestärkt.

Sind Keywords weiterhin wichtig?

Keywords sind weiterhin in der Recherche für Artikel wichtig. Ist ein Cluster bzw. Thema bestimmt, so sollte eine umfangreiche Keyword Recherche durchgeführt werden, welche hilft zu entscheiden, welcher Content erarbeitet werden soll. Weiterhin sollte auch das Suchvolumen und die Konkurrenz in den Suchergebnissen betrachtet werden.
Letztendlich hilft dies, Artikel bzw. Seiten zu erstellen, nach denen Nutzer auch wirklich suchen und zu denen es möglich ist, einen besseren Artikel zu produzieren als bisher in der Top-10 vorhanden.

Es ist also eine Art Research für die Themenfindung und keine SEO-Glaskugel.

Welche Auswirkungen hat dies auf die Planung von Content?

Weil Google Websites bevorzugt, die bestimmte Themenfelder umfangreich behandeln, sollte dies auch Auswirkungen auf die Planung von Content haben. Sollte es bei einem neuen Blog bspw. der Plan sein, Artikel über fünf verschiedene Themen zu veröffentlichen, so ist es durchaus sinnvoll, zuerst mit nur einem Thema zu beginnen und erst dann auf das zweite Thema auszuweiten, wenn das erste bereits mehrere Artikel enthält.

Werden die Themen hingegen abwechselnd behandelt, so sieht Google in diesem Fall 5 Artikel zu 5 verschiedenen Themen und spricht allen Themen wenig Autorität zu.

Eine Website, die bereits grosse Mengen an Content enthält, sollte hingegen darauf achten, die Grösse der Cluster möglichst gut verteilt zu halten. Cluster, welche im Laufe der Zeit deutlich grösser werden als der Durchschnitt, sollten unterteilt werden.

Die Architektur des Contents sollte also im Laufe der Zeit in einer Audit immer wieder in Frage gestellt werden. Wer jedoch von Anfang an sauber plant, spart sich langfristig grössere „Umbaumassnahmen“.

 

13. März 2018

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